Aus dem Archiv von Burkhard Gutleben wurde dem Radikaldemokratischen Bildungswerk eine Broschüre aus den frühen 1930er Jahren zugeschickt. Unklar ist es ob diese 1931 oder 1932 veröffentlicht worden ist.
Zum Ende der Weimarer Republik zeugt sie von vom Kampfgeist und politischen Willen von überzeugten Demokraten, die sich klar gegen die Militarisierung, den Abbau des Rechsstaats, für einen Sozialgebundene Wirtschaft. Sie setzten sich für die Freiheit von Menschen ein, sie fordern eine Einheitsschule mit einen Lehrauftrag für Demokratie, die Trennung von Kirche und Staat und die Abschaffung des § 218.
Sie wenden sich gegen gegen jede Klassenherrschaft, und beschreiben die dringende Gefahr in der Diktatur der
besitzenden Klasse, die sich hinter einer Scheindemokrat versteckt.
Wir stellen hier das Dokument im ursprünglicher Form und neu gesezt zur Verfügung.
Ursprünglich Broschüre Radikale Demokratie aus dem Jahr 1931/32
Siehe auch:
- 1931 Programm der RDP
- Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)
Radikaldemokratische Blätter 1931-1933,
Bestand: 3.1933,2 ; unter Signatur: 19 8 07014 - Erinnerung eines Radikaldemokraten:
Zeitzeuge Hans Dolezalek blickt 1996 zurück in die Zeit von 1930 – 1933. - Radikaldemokratische Partei – aufrechte Linksliberale ohne Erfolg, Aufsatz von Burghart Gutleben in der Zeitschrift Liberal : das Magazin für die Freiheit 1986, 1, Seite 65-72. Fernleihe möglich: fernleihe.boss.bsz-bw.de
- Ludwig Quidde der fast unbekannte Nobelpreisträger
- Buch Grundrechte verwirklichen Freiheit erkämpfen:
- Vom Wandervogel zur Radikaldemokratischen Partei: Jungdemokraten 1919- 1933, Roland Appel, Seite 497ff
- Gründungsaufruf der Radikaldemokratischen Partei 1930, Seite 547
- Der 30.1.1933 – Die RDP-Jugend im „Radikalen Demokraten“, Seite 551
